Ekkehard Kähne

Geb. am 11.07. 1954 in Berlin West

1972 organisiert erste Musikfestivals, lt. Presse Deutschlands jüngster Festivalveranstalter.

1975 Abschluss als Ingenieur für Vermessungstechnik

1976 Fachabitur

1976 Umzug nach Siegenburg / Bayern

Tourneeplanung und Festivalveranstaltungen

1978 Umzug nach Lüneburg, arbeitet als Vermessungsingenieur im Feld

1980 – 82 Grundstudium (Innenarchitektur, Freie Kunst) Fachhochschule für Kunst und Design Hannover

1982 – 1990 Studium Freie Kunst / Film- Medienkunst HfBK Braunschweig bei G. Büttenbender u. Birgit Hein, Abschluss mit Auszeichnung (Note 1,2)

 

Sonstige Fähigkeiten

Seit 1982 Ausbildung als Teamer /Animateur durch DFJW & People et Cultur. Experimentelle Animation, Motivationsforschung.

Leitung div. multinationaler Kunst und Kulturseminaren in Dänemark, Deutschland, Frankreich und Spanien.

Verfassung von versch. Artikeln und Berichten zum Thema „Kulturelle Identität“, „Kulturelle Identität in der Filmsprache“ etc. für das DFJW.

Ab 1982 Leiter des VVK und seit 1993 des Medienhauses Hannover.

Seit 2000 anerkannter Ausbilder der IHK für Mediengestalter.

 

Sicher in Projektplanung, Finanzierungsplanung und Abrechnung.

Geübt in Freier Rede und Vortrag. Gastdozententätigkeit an versch. Hochschulen und Universitäten sowie des Goethe Instituts zu fachspezifischen Themen. Viele Internationale Kontakte.

Erfolgreich in der Akquise von Sponsoren.

Langjährige Erfahrungen in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Erfahrungen im Aufbau eigener Sammlungen (Videokunstarchiv) und deren Publizierung (Onlinearchiv).

Gutes Auge für die Gestaltung von Ausstellungen und deren Ausleuchtung.

Technisch und handwerklich versiert, Organisationstalent.

 

Produktion von Kunstdokumentationen, Videos, DVD’s und DVD’s für Kunstprojekte von Michael Snow, Harun Farocki, Neues Ensemble u. A.

Gute Kenntnis in: Office, Photoshop (PC u. MAC), PC Buchhalter, DVD Director, Avid Filmcomposer, After Effects, Final Cut Pro, (MAC), Premiere,

Video Machine (PC) u. v. Internetprogrammen. Gute technische Kenntnisse.

 

Englisch (Wort u. Schrift) gut

Französisch (Wort) mäßig

 

Motivation:

Nach über 25 Jahren intensiver Beschäftigung mit Medienkunst gilt mein Interesse in den letzten Jahren immer mehr der Kunst indigener Völker und ihrer Historie. Das von mir in Namibia konzeptualisierte Filmkunstprojekt „Sounds and Landscape“ soll neue und alte Klänge mit Landschaften verbinden. So die Musik der Saan, Ovambos, Hereros u.a., als auch die Klänge der „Singing Mountains“ mit neuer Musik (Neues Ensemble Hannover).

Seit einiger Zeit werden Überlegungen getätigt das Medienhaus in andere kulturelle Zusammenhänge zu stellen.

Die umfangreiche Ausstattung des Medienhauses von diversen vernetzten Computerarbeitsplätzen über Projektionstechnik bis zu kompletten Ton- und Fernsehstudios bietet hierfür eine gute Ausgangsbasis.

Alles dies könnte der gemeinnützige Verein Medienhaus Hannover in neue Projekte einbringen.

Sämtliche Einrichtungen sind unbelastet und vom Land Niedersachsen dem Medienhaus übereignet worden.

Ihr durchschnittliches Alter liegt bei 4 Jahren.

 

Hobbys: Wüstentrekking, Segeln, Fahrradfahren.

Seit 1990 jährlich längere Reisen erst in Nordafrika (Sahara) und ab 2000 in Namibia. Recherchen für ein Filmkunstprojekt in Namibia.

 

Arbeiten (Auswahl):

1981 – 83 Dokumentarische Videoarbeiten für / mit

Cache-Sexe, Mayo Velvo, M. Raskin Stichting, Boudewijn Payens, Michelarcangelo de Luca, Thomas Fischer, Anett Stievermann, Boris Nisslony, Heiko Idensen, Frank Na, Buky Grindberg, Walter E. Baumann,

Kees Mol, Jaques van Poppel, Golem Theater München, Galerie Poly-Art,

Velvet und der Ground, Martin Peulen, Marc Scheppers, u.a.

 

1982 Beteiligung Aktionskunst „Gewalt“ bei Frauenkunst – Männerkunst, Raschplatz Hannover

 

1982 Gründungsmitglied von „Schauinsland“ später „Videokongress“ Deutsches Videokunstmagazin

 

Diverse Film- und Videoproduktionen, Teilnahme: Berlinale, Experimentalfilmfestival Osnabrück, Imagepassage Annecy, u.a.

 

1982 Gründung: Verein für Visuelle Kommunikation in Montpellier (F) Vorstandsvorsitzender.

Internationale Kulturaustausch für Deutsch-Französisches Jugendwerk, People et Culture, Danske Film- und Videowerkstaedt, u.a.

 

1983 –1985 Erste internationale Videokunstpräsentationen als VVK in der Galerie Odem (Kurator)

 

1986 Januar. Erste Deutsch-Polnisches Videofestival Lodz , Kurator des deutschen Programms.

 

1986 März –Mai Kameramann (EB) für RTL u. Sat 1

 

1886 Mai – 1987 Februar. Arbeitstipendium bei People et Cultur Montpellier (F) für DFJW.

Dozent für Kamera und EB Schnitt, Workshopleitungen,

Videofilmproduktion (Regie): „I have dreams to remember“, U-Matic, 55:00 in Pezenas, Charcasson und Montpellier mit internationalem Stab (Finland, Italien, Frankreich, Dänemark, Deutschland).

 

1987 Projekt „Eurovideoart-tour“ Europäisches Medienkunstprogramm

Zusammenstellung alle Ausgaben 1 – 6, internationales Tourprogramm.

Aufbau eines internationalen Videokunstvertriebes.

 

Mai 1987 Eröffnung der VVK Galerie auf 300 qm

Verantwortlich für die Programmgestaltung im Bereich Neue Medien / Installationen / Performance

 

Gäste- und Programme. (Auswahl)

Brian Eno, Installation, Kain Karawahn, Installation, Filme Feuerperformance, Lydia Lunch (USA), Rika Ohara u. Hans Christian (NY) „Behold the fire“ Liveperformace, Konzert; Klaus Telscher; Käthe B.; Jonathan Polard (CAN.) Maya Deren (USA), Gianni Totti (I), Penelope Buitenhuis (CAN), Klaus von Bruch, Rosi S.M. Richard Kerr (CAN), Michael Brynntrupp, Adam Boome (GB), Neo Trivialo, David Larger (GB), Marlon Shy, Akiko Hada, Shelly Silver (NY), HIKASU (J) Musik; Jaap De Jonge (Ndl) CINETIC SCULPTURE; Zvika Kantor (IL) Performance Skulpturen; Miron Zownir (NY) Film & Foto;

 

Okt. – Nov. 89 Brian Eno „HELOES ON COMMONPLACE OBJECTS“

Sept. –Okt. 90 „Japanese Media Art Now“ Multimedia Installationen von: Masao Komura, Yo Nakajina, Yoshinori Tsuda,. Video von: Shinsuke Ina, Dumb Type, Toshio Matsumoto, Mako Idenitsu u.a.

1990 Eurovideoart- Tour 2 in Annecy (Workshop), Montpellier (Workshop), Nimes, Perpignon, Marsailles, Barcelona, Kairo (Goethe), Izmir (Universität u. Goethe), Aahus,

Feb. 92 Türkische Videokunst m. Kudret Sabanci & Eitan Günülchen

März 92 Programmgestaltung für Videoformes Clermont F. Festival

April 92 Programmgestaltung für 4. Int. Izmir Film Festival

Sept 92 Programmgestaltung Film / Video World Expo Sevilla, Niedersachsentage Deutscher Pavillion

1990 – 93 „Große Monologe der Weltliteratur“, Monatliche Lesereihe mit Prominenten in Kooperation mit dem Magazin PRINZ.

 

Juli 1993. Gründung des Medienhaus Hannover, Übernahme des VVK. Einstellung des Bereiches Bildende Kunst und des Galeriebetriebes.

Seitdem: verantwortlichen Geschäftsführer und Vorstandsvorsitzender.

Aufbau der Videoproduktionsstudios. Konzentration auf Medienkunst.

Ausbau der Räumlichkeiten mit neuer Bild- und Tontechnik. Erste Fördermaßnahmen durch das Land Niedersachsen.

 

Projekte / Auswahl:

Okt. 93 Start der 5. Eurovideoart-Tour.

Viele Rechteverkäufe von Teilen des Programms an NDR, RTL, SAT 1, VOX, ARTE und Premiere.

Start der Reihe KLANGGALERIE in Kooperation mit der JazzMusikerInitiative Hannover.

Gründungmitglied des „Offenen Kanals“ Hannover. Div. Veranstaltungen und Sendungen.

Gründungsmitglied von „FAUST“

Ab 1994: Internationale Workshops in Hannover; Thone (F); Annecy (F);  Aahus (DK); Montpellier (F); Moskau (RU), Riga (LV), Vilnus (LT); u.a.

Aufbau der eigene Webpage und erste „Bewegtbildübertragungen“ in Kooperation mit Ponton.

Aufbau Internetvertriebskatalog Videokunst

Oktober 1994. Einbau der ersten digitalen Editing Suite (Fast Video Machine)

November 1994. Begin der Reihe „Andersartig Filmnächte“ in Kooperation mit SMBH Hannover

August 1995. Produktion des „Musikszene Hannover“ Videosampler.

5 Rock- und 5 Jazzgruppen Videoclips werden im Medienhaus produziert.

Oktober 1995. Produktionsleitung „Die Frau des Tellerwäschers“ Regie Knut Gminder, 58:00. Beta SP

Aufbau der „Dorfkino“ Reihe in Eickenrode (Nds.)

November 1995 Produktion „Lindener Kulturtage“ 90:00, Beta SP

Januar 1996. Produktion „Wie das Baden im Nichts ist“ Regie Kain Karawahn.

November 1996. Produktion „Die Multiphaten“, Literaturshow

Seit Januar 1997. Produktion der monatlichen Kultursendung „Kulturinseln“ für OK Hannover.

Mai 1997. „Young Japanese Cinema“ Filmreihe und Ausstellung an verschiedenen Orten.

Juni 1997. „New Russian Media-Art“ Film- und Fotoausstellung, Videoinstallationen in Kooperation mit Goethe Institut Moskau und Video Galerie Moskau.

Juli 1997. Premiere Eurovideoart-Tour 6. Präsentationen in Rom, Moskau, Nishnij Nowgorod, Vilnus, Riga, Talin, Helsinki, Annecy,

November 1997. Werkschau mit Oskarpreisträger Zbiegniew Rybczynski

1998 Programmgestaltung „Sound and Image..“ für MuuMediaFestival

Helsinki (Kiasma Museum).

März/April 1999. Mediathek auf Zeit (F); „Tanz mit dem Vulkan“ Videoproduktion mit Kain Karawahn auf Stromboli (I); Auswahlprogramm HFF Konrad Wolf; Going Dutch (NL); Chick Flicks (GB)

Juni 1999, Kurator in Moskau, Nishnij Nowgorod für Ausstellung „Neue russische Medienkunst“

September 1999 Ausstellung „Realität und Schein“ neue Medienkunst aus Moskau und Hannover in der Kunsthalle Faust mit AES, Leonid Tischkow, Vadim Fishkin, Vladislav Efimof, Aristarkh Chernishov, Mitya Toitsky, Alexander Brenner, Uwe Stelter, Beate Kameke, Carsten Aschmann, Timm Ulrichs, Harro Schmidt.

Oktober 1999 Werkschau Peter Greenaway; Japanische Tanz- und Filmkunst

Dezember 1999.  HF Hannover, Design und Medien; Institut für Mediengestaltung Mainz, Heavy Rotation – Video Umbrella London.

 

Febr. – Mai 2000. Um- und Ausbau des Medienhauses. 2. Editing Suit – Avid Filmcomposer, DVD Produktion, digitales Tonstudio, Sprecherkabine, Funkstrecken, Mediathek, etc.

 

August 2000. Harry Rowohlt.  Fernsehaufzeichnung: Lesung im Park. Hermannshof Völksen, Produzent.

Nov. 2000 China Festival „Zen ohne Sur“. Neue Chinesische Videokunst.

April 2001. „Singing with the volcano“ 2. Videoproduktion mit Kain Karawahn und Musikern auf dem Stromboli.

Juni 2001. Start der monatlichen Breitbandstreaming Internet- und Rundfunksendungen live aus dem Medienhaus. „Die Weisse Runde“

www.medienhaus-hannover.de

 

Sept. 2001 Programm und Installationskonzeption, Kurator für Medus@2001, Niedersächsische Medientage in Nienburg

 

Nov. 2001. „Sounddesign und Tinitus“ Audiodesign im Fernsehen m. Andi Gleichmann und Maximilian Kock. Liveübertragung der Vorträge.

 

Mai 2002 Start von www.net-view.tv  Gast: Olia Lialina.

Monatliche Sendungen zur Netzkunst. Bis März 2004 keine weiteren öffentlichen Veranstaltungen mehr. Entwicklung des Formats und der Oberflächen. Produktionsleitung und Regie.

 

2002 –04 Einstellung des öffentlichen Kulturprogramms da von Nord Media eine wirtschaftliche Ausrichtung gewünscht wird. (Wirtschaftsförderung). Daraus folgend Entwicklung der Internetformate.

Live-Bildgestaltung und Projektionstechnik für die „Neuen Ensembles“ in Hannover, Krakau, Amsterdam.

 

Nov. 2002 Aufbau der ersten Vdeokunstklasse an der Universität Karagana (Kasachsten) im Auftrag des Goethe Institutes Almatie

Okt. 2003. Produktion von 10 Kurzfilmen an der Universität Karaganda, 10 Sendungen beim Kulturkanal Kasachstans und einem Bericht bei ARTE.

 

  1. Entwicklung und Produktion des Sendeformates und Online-Wettbewerbes „Forum junge visuelle Medien Niedersachsen“ auch unter www.net-view.tv. 8 Sendungen.

 

April. 2004 Wiedereröffnung der öffentlichen kulturellen Aktivitäten auf Wunsch von Nord Media. Monatliches Medienkunstprogramm.

Z.B. Preview: „Das Netz“ von Lutz Dammbeck;

 

01.01.2005. Streichung von Fördermittel, da Nord Media keine „Kultur“ mehr fördert.

Weiterführung des Kulturellen Arbeit mit neuen, geringeren Fördermittel.

Programmgestaltung, Akquise neuer Förderer. Industriefilmproduktionen.

 

Seit 2007 Durchführung von Qualifizierungsmaßnahmen für AGH Empfänger im Bereich Medienkompetenz für das Medienhaus Hannover.

 

2008 Produktion des Film „Heimatgenüsse aus Niedersachsen“ für den BUND.

 

2009 Produktion des Films „European Attitude – Museum of Modern Art Shanghai“ in Shanghai und Hannover.

 

Seit 2010  Leitung von Medienkompetenzvermittlungsprojekten für die Ada- und Theodor Lessing Volkshochschule und dem Fachbereich Bildung und Qualifizierung der Stadt Hannover.

 

2010 Leitung des EU-Projektes ENGAGE für die Stadt Hannover (Kulturbüro) in Bristol, Aarhus, Athen und Hannover.

 

2010/2011 Produktion des Films „Linden ein Liebelied!?“

 

Seit 2007 Weitere kleinere Filmprojekte und Projekte.

 

Teilnahme an Schulungen  EU-Fördermittel / ESP Programme bei Euro -consult.

 

Seit 2012 Neustrukturierung des Medienhauses

Kooperationspartner Kulturbüro Stadt Hannover; Vermittlung von

Medienkompetenz und Weiterbildung

 

Seit 2014 Aufbau Veranstaltungreihe „m = medien und Musik am Mittwoch im Medienhaus“

Kooperation mit dem NLQ Hildeheim Projektreihe und Filmdokumentation

Gesellschaftskritik

div. Film- und Medienprojekte.

Neuausbau der Studios, Digitalisierung alter analogen Bandgestützten Videoformate und deren Archivierung.

Produktionsbetreuung, Refugee-Weiterbildungsprogramme im Medien-bereich.

Ausbau der Internetpräsentation. Video on Demand. etc.