Jutta Wille

Geboren 1965 in Dresden, studierte von 1987 bis 1992 Lehramt für Geschichte und Physik an der Pädagogischen Hochschule Dresden und von 1995 bis 1999 Betriebswirtschaft an der Technischen Fachhochschule Berlin. Von 1997 an arbeitete sie für diverse Filmproduktionen u.a. als Aufnahme- und Produktionsleiterin. Seit Herbst 2003 ist sie als Projektkoordinatorin für die AG Kurzfilm tätig, zeichnet u.a. verantwortlich für den Kurzfilmkatalog „German Short Films“, die Vorbereitung und Durchführung der Filmmärkte sowie die Kommunikation mit den Mitgliedern. Seit August 2013 ist sie Geschäftsführerin der AG Kurzfilm. Sie vertritt die AG Kurzfilm u.a. beim Deutschen Kulturrat. Jutta Wille war Mitglied in verschiedenen Festivaljurys sowie in der Jury des Hessischen Kinokulturpreises. Außerdem ist sie bereits seit 2002 auch für das Filmfest Dresden tätig.

„Im Zuge der Kulturhauptstadtbewerbung finde ich – gerade in Dresden – eine Diskussion über den Kultur- und Kunstbegriff dringend erforderlich. Wie kann es sein, dass Schreihälse bestimmen wollen, was Kunst ist und in den öffentlichen Raum „darf“? Der Prozess der Kulturhauptstadtbewerbung ist eine große Chance für Dresden, sich nicht nur als rückwärtsgewandt-barock zu präsentieren, wie dies bis heute leider zu oft der Fall ist. Die Stadtgesellschaft hat die Möglichkeit, sich im Diskurs seiner Vielfalt und Heterogenität bewusst zu werden, sein Selbstbild zu hinterfragen und ein Zukunftskonzept zu entwickeln. Wichtige Schlagworte sind für mich: „Hoch“- und Subkultur,  öffentlicher Raum, Mobilität und Umwelt, Bildung und Wissenschaft, neue Technologien.“